8. Fachdidaktik: 8.3 Fachdidaktische Diskussion
Dies ist eine statische Seite ohne Frames aus den
"Kunstlinks".
Eine Übersicht über die Seiten ohne Frames steht unter: Übersicht,
die Gesamtdatei mit allen dynamischen Wahlmöglichkeiten findet sich unter:
www.kunstunterricht.de
Heike Beuschlein: Informationstechnologien und Montessori-Pädagogik : die Implementierung des Internets als Informationsmedium in Montessori-Schulen der USA
Ausgehend von der Beobachtung, dass in der Unterrichtsforschung Konzepte des „offenen Lernens“ für die Implementierung neuer Medien, wie dem Internet, empfohlen werden, wird der Zusammenhang zwischen reformpädagogischen Ansätzen und neuen Informationstechnologien hergestellt. Herausgegriffen wird das Konzept Maria Montessoris, untersucht in den USA, wo sich zum einen alternative Pädagogiken freier entwickeln können und zum anderen die Implementierung neuer Medien in den Unterricht offensiver vorangetrieben wird. Die gegenwärtig kontroverse Umsetzung der Pädagogik Montessoris (AMI und AMS) sowie die zu diesem Zeitpunkt verwirklichte Internetnutzung in den Schulen werden am Beispiel der USA einer kritischen Reflexion unterzogen. Dissertation, 2003
( http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/723 )
eingetragen 5. November 2004
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Notengebung im Fach Bildende Kunst
Am Staatlichen Realschulseminar Schwäbisch Gmünd wurde eine Site zum Thema "Zensuren im Kunstunterricht" erarbeitet. Kritisch werden in einer knappen Übersicht Argumente dafür und dagegen erwogen, um letztlich klar für die Notengebung zu plädieren. Weiterführende Literaturangaben sind zur tieferen Auseinandersetzung mit dem Thema zusätzlich vorhanden.
( Georg Peez )
eingetragen 30. Dezember 2000
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Magisterarbeit von Guido Hirschsteiner: "Netzkunst als Avantgarde"
In der Einleitung von "Netzkunst als Avantgarde" heisst es: "In der Diskussion über Netzkunst gibt es gegenteilige Meinungen darüber, ob diese neue Kunstrichtung als Avantgarde bezeichnet werden kann. Mit meiner Arbeit möchte ich zur Klärung jener Frage beitragen. Dazu werde ich in einem ersten deskriptiven Teil Netzkunst vorstellen, zur Unterscheidung von anderen Kunstrichtungen Kriterien ausarbeiten und dann untersuchen, ob in der Netzkunst Avantgardemerkmale zu finden sind. In einem zweiten Teil werde ich zur theoretischen Überprüfung des Sachverhalts auf der Grundlage der Luhmannschen Systemtheorie die Einordnung der Netzkunst in ein Kunstsystem und sein Subsystem Avantgarde vornehmen."
( Michael Schacht )
eingetragen 9. Januar 2001
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Ikonologie und Ikonographie in der Sek II (PDF, 41 MB)
In dieser schriftlichen Hausarbeit zum Thema "Ikonologie und Ikonographie nach Erwin Panofsky. Eine Methode der Kunstbetrachtung im Unterricht der Sek II" stellt Doris Ott sehr anschaulich die drei Schritte der Panofsky’schen Interpretationsmethode vor und erläutert sie an einem exemplarischen Bild, dem berühmten Abendmahl-Fresko Leonardo da Vincis. Immer wieder werden hierfür Original-Zitate Panofskys eingeflochten, wodurch sich ein komplexes Bild der Interpretationsmethode schrittweise entwickelt. Hervorzuheben ist der stete Bezug der materialreichen Arbeit zum Kunstunterricht und der Versuch, die Relevanz des Bildes für heutige Jugendliche deutlich werden zu lassen. (PDF-Datei, 40,9 MB)
( Georg Peez )
eingetragen 28. Juli 2006
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Mailingliste des Netzwerkes der Kunsterziehung
Es gibt seit November 1997 für den deutschsprachigen Raum eine eigene Kunsterziehungs-Mailingliste mit dem typischen Auf und Ab: Deutsches Netzwerk für Kunsterziehung: germarteach-l.@listserv.dfn.de Es gibt auch ein Archiv der Mailinglistewww.listserv.dfn.de/archives/germarteach-l.html, wo man die vergangenen Beiträge nachschauen kann.
eingetragen 3. Februar 1999
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Michael Parmentier: Möglichkeitsräume. - Unterwegs zu einer Theorie der ästhetischen Bildung.
über das von der Imagination und dem richtigen Gespür geleiteten Selbstgespräch im Medium des bildnerischen und musikalischen Materials.- Besucherkommentar: einer der besten Texte zur Theorie der ästhetischen Bildung, den ich kenne
eingetragen 19. August 2001
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Anmerkungen zur Kunstbetrachtung im Unterricht.
Mit vier exemplarischen Vorschlägen zur Unterrichtsmethodik - Besucherkommentar: Anschauliche Darstellung mit Beispielen und Literaturangaben
( Jürgen Ritter )
eingetragen 13. Oktober 2000
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Beurteilen und Bewerten im Kunstunterricht
Die Beurteilung bildnerischer Arbeiten und von Prozessen im schulischen Kunstunterricht ist notwendig. Doch in welcher Form geschehen die Rückmeldung an die Schülerinnen und Schüler? Welche Kriterien liegen solchen Bewertungen zugrunde? Welche Bedeutung haben subjektive und "objektive" Anteile? Wie ist mit Schülerarbeiten umzugehen, die aus dem vorgedachten "Kriterien-Rahmen" fallen? Welche Rolle spielt die Zensur? Wie gehen Sie mit diesen Herausforderungen um? Diese Fragen werden in diesem Beitrag erörtert.
( Georg Peez )
eingetragen 11. März 2004
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(eigener Beitrag)
Ernst Wagner Computer und Kunstunterricht
Grundsätzliche, praxisorientierte Überlegungen zum Computereinsatz im Kunstunterricht - Einführung und systematischer Überblick.- Besucherkommentar: guter überblick vor allem für neulinge, systematisch und informativ
- Besucherkommentar: Inhalt haben wir nicht gelesen, die Gestaltung erschien beim Überfliegen recht ansprechend.
( Ernst Wagner )
eingetragen 3. Februar 1999
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Kindermuseen
Im Text "Fitnesscenter der Sinne" wird dargestellt, dass Kinder anders lernen. Kein Wunder, dass sie sich in Museen langweilen, in denen sie nur mit den Augen ihre Neugierde stillen dürfen. Spezielle Kindermuseen, in denen Anfassen und Ausprobieren ausdrücklich erwünscht ist, schließen eine wichtige Lücke in der kulturellen Jugendbildung. Sie sind auch kunstpädagogische Arbeitsfelder.
( Georg Peez )
eingetragen 17. November 2001
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(eigener Beitrag)
Ernst Wagner Auf der Höhe der Zeit - Zum Berufsbild des Kunsterziehers
Überlegungen zum Berufsbild des Kunsterziehers in der Mediengesellschaft- Besucherkommentar: Interessante Entwicklung. Ich kann ihnen versichern, dass das noch nicht in den Hochschulen angekommen ist. Schade denn das was ich gelesen habe zeigt ein zukunftsträchtiges Bild dieses Berufes. Da ich bald mein 1. Staatsexamen machen werde bin ich gespannt auf die Praxis. Freundiche Grüsse Benjamin Hauer
eingetragen 18. September 1999
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Günter Wiennecke Kunstdidaktik und Methodik Kunsterziehung
Materialsammlung für eine Problemskizze vergleichender Kunstpädagogik "Diese Buch handelt von didaktischen Strukturen ost-und westdeutscher Richtlinien für Kunstpädadogik" (Vorwort). Genauer befassen sich die einzelnen Kapitel damit, daß sich östliche und westliche Planungsansätze ästhetischer Erziehung einesteils zwar vergleichen lassen, daß sie anderenteils aber auch unterschiedlich und hinsichtlich ihrer Vereinbarkeit zweifelhaft sind. (Berlin, Oktober 1995) 280 Seiten, mit Anhang zu Begriffen "Kunstpädagogik" und "Kunsterziehung" und Literaurliste (aus BRD und DDR)
eingetragen 9. August 1999
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Franz Billmayer Kunsterziehung als Dienstleistung
Dieser Text ist basiert auf einem Vortrag an der Akademie der Bildenden Künste, München im November 1997 im Rahmen eines Symposiums zu Stellung und Funktion von KunsterziehungDazu Ulrich Schuster: "Billmayer singt in der Akademie München"
eingetragen 9. August 1999
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Peez, Georg: Zufall - Collage - Neubeschreibung. Zu offenen Konzepten in Kunst und Literatur und deren pädagogischer Bedeutung
Eine Grundbedingung ästhetischer Erfahrung, im Unterschied zum theorieorientierten Zugriff, ist eine zeitweise und vorläufige Verweigerung der Scheidung von Wesentlichem und Unwesentlichem, von Zentrum und Nebensache sowie von Zufall und Notwendigkeit. Über die bewusste Wahl des Zufalls künden nicht nur Collagen in Literatur und Bildender Kunst, etwa aus der Dada-Bewegung, sondern auch für den Philosophen Richard Rorty ist die Anerkennung des Zufalls eine Grundvoraussetzung, "neue Selbstbeschreibungen" zu entdecken, deren Übernahme die Veränderungen des eigenen Verhaltens ermöglichen. Dass der Zufall eine pädgogische Prämisse sein kann und dass die von Rorty angeregten Neubeschreibungen zentrale Aspekte von Bildung sind, wird abschließend dargestellt.
( Georg Peez )
eingetragen 25. September 2000
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Lernen durch Lehren im Kunstunterricht
"Im Rahmen meiner Ausbildung zum Kunsterzieher am Gymnasium in Bayern bin ich auf die Methode Lernen durch Lehren gestoßen und war erstaunt, daß ich keinen einzigen Hinweis auf mein Fach finden konnte. Auf der "Lernen durch Lehren" - Homepage im Internet waren alle übrigen Fächer, vor allem die Fremdsprachen, mit mehreren Einträgen und vielfältigen Materialien vertreten. Dies nahm ich zum Anlaß, mir selbst Gedanken über diesen Ansatz zu machen."- Besucherkommentar: gut aufgebaute Lehrmethode im Fach Kunsterziehung, jedoch schwierig zu realisieren. Es fehlen Links und Literatur
( Kontakt Martin Kern )
eingetragen 18. September 2000
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Birgit Richard/ Heinz-Hermann Krüger: Vom einsamen Rebell zur "singenden Altkleidersammlung".
Jugendidole und ihre mediale Repräsentation im historischen Wandel In "Deutsche Jugend" Juventa Verlag Heft 12/ 1997. S. 536-543
( b.richard@kunst.uni-frankfurt.de )
eingetragen 14. September 2001
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Kunst am Gymnasium in Bayern: Vergleich der Lehrpläne von 1992, 2003 (G9) und 2004 (G8) (Jahrgangsstufen 5 mit 11, aktualisiert)
10 Jahre: Eine Gegenüberstellung der Fassung von 1992 mit dem Neuentwurf - Stand 18.6.2003
eingetragen 31. Juli 2004
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MedienPädagogik. Online Zeitschrift für Praxis und Theorie der Medienbildung
MedienPädagogik, die Online Zeitschrift für Praxis und Theorie der Medienbildung, setzt sich zum Ziel, theoretische Debatten im Bereich der Medienpädagogik zu fördern. In diesem Rahmen sollen medienwissenschaftliche Grundfragen inhaltlicher und methodologischer Art diskutiert werden, wie sie als Bedingung medienpädagogischen Handelns zunehmend wichtig werden. MedienPädagogik ist eine Zeitschrift mit wissenschaftlichem Anspruch und ausgebauter Peer-Review. Sie richtet sich an Kommunikations- und Medienwissenschaftler/innen sowie Fachleute der Medienpädagogik. Die Zeitschrift kann unter der angegebenen Webadresse abonniert werden.- Besucherkommentar: Fundiert, kompetent, abonnierbar.
( Michael Schacht )
eingetragen 10. Oktober 2000
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Hans Dieter Huber: Die digitalen Obdachlosen. Kunsthistoriker und das Internet.
Bei diesem Aufsatz handelt es sich um einen "kritischen Bericht" über die Art und Weise, wie Geisteswissenschaftler in Deutschland mit einem neuen, leistungsfähigen Medium umgehen bzw. wie sie es ignorieren. In: kritische berichte, Jg. 24, 1996, Heft 2, S. 73 - 85
eingetragen 4. April 2001
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Birgit Richard: Selektion, Zugang, Filter und Verknüpfung. Neue Medien in Bildungsprozessen
Dieser Beitrag stellt einige spezifische Merkmale und Mechanismen der Neuen Medien vor. Beim Einsatz der Neuen Medien sollte die Utopie früher Hardware und Softwarepioniere im Auge behalten werden, nämlich den Computer zu einem persönlichen Informationsinstrument (z.B. durch die Programmoption Bookmark) zu machen.
( b.richard@kunst.uni-frankfurt.de )
eingetragen 14. September 2001
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Birgit Richard: Love, peace and unity. Techno, Jugendkultur oder Marketing Konzept?
Mit den Jugend- und Subkulturen Techno und HipHop in den 90er Jahren wird eine Neubestimmung des Verhältnisses von Authenzität und Kommerzialität innerhalb der Jugendkulturen notwendig. In: die deutsche Jugend, Heft 7- 8, 1995, S. 316- 324
( b.richard@kunst.uni-frankfurt.de )
eingetragen 14. September 2001
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Peez, Georg: Kunst für Kinder - hypermedial. Eine kunstdidaktisch orientierte Analyse (PDF-Dokument)
Es wird den Fragen nachgegangen: Welche spezifischen Möglichkeiten und Verfahren stellt das hypermediale Medium CD-ROM Kindern zur Verfügung, um sich mit Kunst auseinanderzusetzen? Und: Sind diese Verfahren kunstdidaktisch legitimierbar und sinnvoll? Zur Beantwortung dieser Fragen werden kunstdidaktische Kriterien ermittelt. Zielgruppe solcher CD-ROMs zur Rezeption von Kunst (wie z.B. "Louvre für Kinder", 1996) sind Kinder im Vorschul- und Grundschulalter.
( Georg Peez )
eingetragen 25. September 2000
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MuSe Computer - Multisensueller Kunstunterricht unter Einbeziehung der Computertechnologie (April 2000 bis Juli 2003)
MuSe Computer ist ein Modellvorhaben des Landes Hessen im Programm "Kulturelle Bildung im Medienzeitalter" ("www.kubim.de") der BLK (Bund-Länder-Kommission für Bildungsforschung) und des BMB+F und läuft von April 2000 bis Juli 2003. Es befaßt sich hauptsächlich mit der Frage: "Wie können wir im Kunstunterricht unter Einbeziehung von Computern, Software und Peripherie Situationen zur Erhöhung der Wahrscheinlichkeit kreativen Verhaltens herbeiführen, in denen sich das Künstlerische gegenüber dem Technischen des Gerätes und seiner Programme, dessen Präformationen und Mechanisierungen behauptet? Dieser Fragestellung wird an 6 Modellschulen und im Rahmen der Lehrerfortbildung in Unterrichtsprojekten und Werkstattseminaren nachgegangen. Informationen und Ergebnisse gibt es unter "www.muse-computer.de" und "www.muse-forschung.de"
( Hans-Jürgen Boysen-Stern )
eingetragen 1. August 2001
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Die MuSe Box
Zum Abschluss des BLK-Modellvorhabens "MuSe Computer - multisensueller Kunstunterricht unter Einbeziehung der Computertechnologie" wurde eine anschaulicher "multimedialer und multisensueller" Schuber erarbeitet. In der nun vorliegenden "MuSe Box" geht es vorrangig darum, die an den beteiligten Schulen realisierte Kunstpraxis exemplarisch vorzuführen und über das Original bzw. dessen Repro-duktion wesentliche Inhalte der Arbeit innerhalb des Modellvorhabens einem breiten Publi-kum zugänglich und für eigene Zwecke nutzbar zu machen. Die "MuSe Box" ist eine gelungene "multisensuelle Ergebnisdarstellung unter Einbeziehung der Handarbeit" und stellt damit gleichzeitig ein Anregungspotential für den Kunstunterricht dar, in dem sich das Künstlerische gegenüber dem Technischen des Computers und seiner Programme, dessen Präformationen und Mechanisierungen behauptet und die sinnlichen Qualitäten des Faches als spezifischer Beitrag zur Menschenbildung nicht "wegdigitalisiert" werden. Die MuSe Box im Hartkartonschuber, DIN A 4plus-Format, mit 2 Booklets, 20 Einlagen aus der Unterrichtspraxis und einer CD-ROM kostet 12 € (plus 4,50 € Versandkosten) und ist zu beziehen über das Zentrale Publikationsmanagement des HeLP, Postfach 3105 in 65021 Wiesbaden oder online via order@help-zpm.de.
( Hans-Jürgen Boysen-Stern )
eingetragen 7. Dezember 2003
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BLK-Modellversuch "ArtDeCom"
Der BLK-Modellversuch "Theorie und Praxis integrierter ästhetischer und informatischer Aus- und Fortbildung (ArtDeCom)", der im Programm "Kulturelle Bildung im Medienzeitalter" der Bund-Länder-Kommission gefördert wird, erforscht die Zusammenführung von Kunst und Informatik im Rahmen des Unterrichts an allgemeinbildenden Schulen. Dabei wird der Computer als gestaltbare, semiotische Maschine und eigenständiges künstlerisches Medium verstanden. Der kreative Umgang mit dem Computer und die Verbindung von künstlerischem und informatischem Denken, Handeln und Forschen steht im Vordergrund des Modellversuchs. Das Projekt ist interdisziplinär angelegt und findet in Zusammenarbeit dreier Hochschulen statt: Das "Institut für Multimediale und Interaktive Systeme" der med. Universität zu Lübeck, das Kunsthistorische Institut der CAU Kiel, und das FORUM für Interdisziplinäre Studien der Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung Kiel. Weitere Informationen über das Projekt und die verwendeten Tools unter: http://ArtDeCom.mesh.de
( Daniela Reimann, FORUM für Interdisziplinäre Studien, Muthesius-Hochschule für Kunst und Gestaltung Kiel )
eingetragen 13. März 2002
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Kunstpädagogik als Friedenserziehung
Der Beitrag geht der Frage nach, welche Faktoren wesentlich sind, um Friedenserziehung über rationale Durchdringung hinaus emotional zu verankern und somit nachhaltig wirksam werden zu lassen. Gefragt wird im weiteren nach den personalen und psychologischen Faktoren einer solchen Langzeit- und Tiefenwirkung. Dabei wird die These vertreten, dass gerade hierzu Kunstpädagogik oder Ästhetische Erziehung einen besonderen Beitrag zu leisten vermögen, da sie mit affektiv wirksamen Gegenständen und Wegen der Vermittlung zu tun haben, die dieses Potential nutzen und den psychologischen Faktoren von nachhaltig wirksamer Friedenserziehung entsprechen.
( Jochen Krautz )
eingetragen 11. März 2005
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Gisbert. R. Danberg: Entwurf eines schulinternen Fachlehrplans "Kunst"
Im Fach Kunst geht es wesentlich um jene andere Art der Welterfahrung, die ästhetische, wie sie sich besonders prägnant in der Begegnung mit künstlerischen Bildwelten und in der eigenen künstlerischen Gestaltung gewinnen und vermitteln läßt. Im Fach Kunst kann alles zum Lern-Gegenstand werden, was auf visuelles und haptisches Wahrnehmen hin erdacht und gemacht ist: Malerei, Zeichnung, Skulpturen, Installationen, Gebrauchsgegenstände, Fotografien, Graffiti u.a.m.
eingetragen 5. November 2004
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Das fotografische Zeichen
Hans-Diether Dörflers Text befasst sich mit dem komplexen Verhältnis von Fotografie und Realität und stellt einige der wichtigsten Theorien zu dieser Thematik vor. Er unterscheidet zwischen den "Realisten", welche die Fotografie "ausschließlich als Resultat eines rein mechanischen Reproduktionsvorgangs" verstehen und den "Kulturrelativisten", welche die "kulturelle Determination" der Rezipienten sowie die "möglichen Manipulationen" von Fotografien in Betracht ziehen. Dörfler beschreibt dann verschiedene Zeichenmodelle, unter anderem von Roland Barthes und Umberto Eco, die auf linguistischen und semiotischen Ansätzen beruhen.
( Georg Peez )
eingetragen 5. Januar 2007
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Comics
Wolfgang J. Fuchs gibt einen überblick über die wechselhafte Geschichte des Genres und seine mediale Verbreitung. Er stellt außerdem einen grundlegenden Einstellungswandel gegenüber Comics fest, die noch in den 1950er Jahren als "jugendgefährdend" eingestuft wurden und heute Einzug in die Curricula gehalten haben. Als didaktische und medienpädagogische Hilfsmittel können Comics im Deutsch-, Sprach-, Kunst- oder Sozialkundeunterricht vielseitig eingesetzt werden. (Text von 1997)
( Georg Peez )
eingetragen 14. Januar 2007
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Abituraufgaben und Abiturlösungen
Diese Website verlinkt zu Abituraufgaben aus allen Bundesländern, meist mit Lösungen - auch für das Fach "Kunst". Zur Vorbereitung und Konzeption von Oberstufen-Klausuren und Tests.
( Georg Peez )
eingetragen 22. Dezember 2004
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Modellprojekt "Multisensueller Kunstunterricht unter Einbeziehung der Computertechnologie"
Das BLK-Modellvorhaben MuSe Computer arbeitete bis vor kurzem an den Schnittstellen von analog und digital im Kunstunterricht. Dabei standen PC und Pinsel nebeneinander als gleichwertige Werkzeuge mit unterschiedlichen Möglichkeiten, die sich ergänzen. Berührungsängste mit den digitalen Werkzeugen wurden abgebaut, neue Möglichkeiten eröffnet. Analoges und digitales Arbeiten greift beim MuSe-Ansatz ineinander und bedingt sich gegenseitig. Fehlfunktionen des Computers und seiner Programme können produktiv gewendet und zum Ausgangspunkt künstlerischen Handelns gemacht werden. MuSe Computer steht für "Multisensuellen Kunstunterricht unter Einsatz der Computertechnologie". Im Rahmen des Modellprojekts gemeinsam mit dem BMBF und dem Land Hessen wurden in den Jahren 2000 bis 2003 an sechs hessischen Schulen zahlreiche Unterrichtseinheiten entwickelt.
( Georg Peez )
eingetragen 30. Dezember 2000
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Computer im Kunstunterricht
In Anbetracht der Tatsache, dass der Computer in allen Bereichen von Grafik-Design und Werbung sowie nahezu allen Produkten der visuellen Kommunikation eine immer größere Rolle spielt, kann der Kunstunterricht digitale Gestaltungsmöglichkeiten nicht mehr außer Acht lassen. Nur durch praktische Arbeit an Computern gewinnen Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Möglichkeiten künstlerischer Gestaltung mit entsprechender Software; erprobte Projekte für alle Klassenstufen und Schularten. (PDF). (Text von 2001)
( Georg Peez )
eingetragen 5. Januar 2007
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Macht das Internet süchtig? Was kann man dagegen tun?
Die Kreisbildstelle Altötting engagiert sich mit einer Linkliste zum Thema (Wobei diese Seiten logischerweise die Frage bejahen - wird kaum einer eine Seite erarbeiten zum Thema: "Es gibt keine Internet-Sucht").
eingetragen 20. August 2000
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Computer- und Internetkunst als Grundlage neuer pädagogischer Konzepte für die Schule
Tilo Kley: Ästhetische Erziehung und das Internet in der Schule (Link geht nicht mehr) Ulrich Kochinke: Computerkunst trifft Klasse
eingetragen 10. August 2000
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Das technische Bild
Forschungsprojekt: Visualisierungen in der Wissenskommunikation. Analysen zur Frage einer "digitalen Zäsur" und ihrer Konsequenzen in der Forschungspraxis und der Kommunikation in der Öffentlichkeit. Das Forschungsvorhaben analysiert die Rolle von Visualisierungen in der Wissensproduktion und der Wissenskommunikation. Der mittlerweile unbestrittene Befund, dass Naturwissenschaften keine ausschließlich logisch-diskursiven Disziplinen darstellen, sondern dass sich ihre Forschung wesentlich in Bildern vollzieht, sowie deren enorme Relevanz in der Wissenskommunikation unterstreichen die Notwendigkeit, sich über die jeweilige historische Funktion und die grundsätzliche theoretische Struktur von Bilderwissen klar zu werden.
( Georg Peez )
eingetragen 28. Oktober 2007
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Henning Freiberg Medien-Kunst-Pädagogik Anstösse zum Umgang mit Neuen Medien im Fach Kunst
Ein grundlegender Beitrag von Henning Freiberg zur Positionsbestimmung des Faches Kunsterziehung im Hinblick auf die Neuen Medien, der nicht unwidersprochen blieb. (Zur Diskussion dieses Artikels Ulrich Schuster / Ernst Wagner)
( Ernst Wagner )
eingetragen 3. Februar 1999
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Einsicht statt Aufsicht - Zuschauen beim Lernen und Lehren
Einsicht statt Aufsicht - Zuschauen beim Lernen und Lehren, von Joachim P. Hasebrook. Strauß, B. (Hrsg.)(1998): Zuschauer (57-92). Göttingen: Hogrefe.
( Atelier KUNSTKOMM.T! )
eingetragen 6. September 1999
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Franz Billmayer Bildkompetenz in 8 Minuten (pro Woche). Ein Notprogramm für Kunsterzieher?
Vortrag am 7.11.1999 im Rahmen einer Veranstaltung der LAG Neue Medien unter dem organisatorischen Dach der Inter@ktiv 99, München
( Ulrich Schuster )
eingetragen 10. Dezember 1999
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Kunsterziehung - Vorbild für das Neue Lernen
Thomas Rudloff fordert den Erhalt der jetzigen Kollegstufe mit dem Leistungskurs und - als Minimalforderung - 2 Wochenstunden Kunsterziehung in allen Jahrgangsstufen. Da wird er hier wohl wenig Widerworte finden. Zur Diskussion:www.kunstlinks.de/material/rudloff/DISKUS~1.HTM
( Thomas Rudloff )
eingetragen 23. Februar 2000
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Dieter Daniels: Utopie wozu?
Ein Beitrag Dieter Daniels von der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig zur Mediendiskussion
( Sara Burkhardt )
eingetragen 1. März 2000
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Bilderatlas zu einer Werbeanzeige nach Manet
In der Ausgangs-Werbeanzeige wird das zentrale Motiv aus Manets `Frühstück im Grünen` vor dem Museum Ludwig, mit dem Dom im Hintergrund, nachgestellt. Der Bilderatlas enthält verschiedene Graphiken, die zeigen, inwiefern verschiedenste Themen des Faches Kunst ausgehend von dieser Werbeanzeige erschlossen werden können. Anhand des Bilderatlas können insofern die Charakteristika, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der drei Sachbereiche (Bildende Kunst, Massenmedien, Gestaltete Umwelt) des Faches Kunst anschaulich dargestellt werden. Die Abbildungen lassen diese Themen teils in sehr enger Anlehnung an die Ausgangs-Werbeanzeige motivisch oder funktional deutlich werden, oder sie haben eine eher beispielhafte Funktion zur Andeutung von thematischen Exkursen.
( Ralf Janaszek )
eingetragen 25. Juni 2000
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GÖS - Gestaltung von Schule und Öffnung von Schule
"Gestaltung des Schullebens und Öffnung von Schule" heißt: Dieser Arbeitsbereich lebt von Beispielen und Projekten aus der Schulpraxis, aus der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern - und von dem Versuch vieler Menschen, Schule und Unterricht qualitativ zu verbessern, mehr Lebensnähe in schulischen Lernprozessen zu erreichen. Dazu bieten wir Informationen zum pädagogischen Hintergrund, Anregungen für Ihren Unterricht und Ihnen die Möglichkeit, Ihre aktuelle Arbeit und Meinung zur Diskussion zu stellen."
eingetragen 19. August 2000
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Peez, Georg / Schacht, Michael: Wie wächst die Welt? (PDF-Dokument)
Georg Peez und Michael Schacht sprachen mit dem Naturwissenschaftler und Chaosforscher Friedrich Cramer. Friedrich Cramer war bis 1995 Direktor im Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen. Er ist durch zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Veröffentlichungen zur Chaosforschung und zur "komplexen Struktur des Lebendigen" einer großen wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit bekannt geworden. Er verbindet Erkenntnisse aus der Naturgeschichte, der Entwicklungsbiologie, der Fraktalen Geometrie und der Physik des Deterministischen Chaos, um mit teils unkonventionellen Mitteln überraschend neue Zugänge zu den Künsten, zur Ästhetischen Theorie und zur Kunstpädagogik zu öffnen.
( Georg Peez )
eingetragen 25. September 2000
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Peez, Georg: "Ich verarbeite Erlebtes zu sehr dichten inneren Bildern"
Ein zwischen 'intersubjektiv-objektiver' Außenwelt und 'subjektiv-privater Innenwelt' vermittelndes Medium können die alltagssprachlich sogenannten 'inneren Bilder' sein. Das Phänomen 'innere Bilder' stellt durchgängig alle philosophischen und psychologischen Theoriekonzeptionen und auch die Kunstpädagogik vor große Herausforderungen. 'Innere Bilder' spielen in aktuellen Diskursen zur Imagination und Einbildungskraft sowie zur "Allgegenwart von Bildern" eine wichtige Rolle. Die Überlegung, dass es sich bei Vorstellungsbildern nicht um Bilder, sondern lediglich von Symbolen abgeleitete kulturell angeeignete, gelernte Anwendung bestimmter Prädikate handelt, bestimmt die Argumentation des Textes.
( Georg Peez )
eingetragen 25. September 2000
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Peez, Georg: "Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben". Skizzen zum Verständnis von Kreativität und Bildung in interdisziplinären Selbstorganisationsmodellen
Die Begriffe Selbstorganisation und Autopoiesis werden differenziert und auf die aktuelle Kreativitätsdiskussion bezogen. In Kontrast zu einem Determinismus wird Kreativität mit der Evolution von Strukturen in Beziehung gesetzt, die nie streng voraussagbar sind. Leitmotiv von Pädagogik wäre demnach nicht, von Menschen etwas Bestimmtes zu wollen, sondern durch die teilhabende Begleitung Raum für selbstorganisatorische Entwicklungen zuzulassen, zu ermöglichen und zu erweitern.
( Georg Peez )
eingetragen 25. September 2000
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Peez, Georg: Den ästhetischen Bildungsanspruch überdenken: Versuch der Teilhabe
Den kulturpädagogischen Ansprüchen auf "ästhetische Bildung" wird aufgrund des auf den Philosophen Platon sich berufenden Theorems einer "pädagogischen Methexis" eine Absage erteilt. Leitziele wie Selbstbestimmung, Subjektwerdung und Selbstbildung, also Forderungen, die hinter dem - auch ästhetischen - Bildungsbegriff stehen, können nicht nur Ausdruck von Freiheit sein, sondern auch das Ergebnis gesellschaftlicher Zwänge darstellen.
( Georg Peez )
eingetragen 25. September 2000
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Peez, Georg: Der "blinde Fleck" in der Methodenreflexion aus Sicht der Praxis kultureller Erwachsenenbildung
Die Möglichkeit einer Vermittlung von Kunst, einer Vermittlung dessen, was die Kunst zur Kunst macht, wird in der kunstpädagogischen Diskussion inzwischen oftmals grundsätzlich angezweifelt. Methodengeleitete Vermittlung gilt demnach nicht mehr als eine der Kunst angemessene Kategorie, weil der Inhalt möglicher Kunstvermittlung nicht reflexiv verfügbar ist, er verbleibt im "blinden Fleck". Trotz allem versuchen Kursleitende in der Kulturellen Erwachsenenbildung weiterhin die Gelenkfunktion zwischen der Kunst einerseits und den Kursteilnehmenden andererseits zu erfüllen. Wie dies praktisch ausehen kann, ist Thema des Textes.
( Georg Peez )
eingetragen 25. September 2000
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Peez, Georg: Kinderbilder im Wettbewerb. Zum Umgang mit ästhetischen Produkten von Heranwachsenden innerhalb ökonomischer Verwertungsinteressen
Exemplarisch wird anhand des alljährlichen Mal- und Zeichenwettbewerbs der Deutschen Telekom AG zur Gestaltung der Telefonbuch-Titelseiten dargelegt, wie der Umgang mit Kinderzeichnungen im ökonomischen Bereich unter Berücksichtigung fortschreitender technischer - vor allem elektronischer - und gesellschaftlicher Veränderungen beeinflusst wird. Anhand dieses Wettbewerbs wird beschreibend verortet und analysiert, welchen gesellschaftlchen 'Ausdruck' unser heutiges Verhältnis zum Kind und seinen ästhetischen Produkten findet und welchen kommerziellen Verwertungsinteressen es unterliegt.
( Georg Peez )
eingetragen 25. September 2000
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Peez, Georg: Kunst an der Grenze zur Pädagogik
Seit Jahren orientiert sich die Kunstpädagogik an Entwicklungen der Gegenwartskunst. Dass sich zugleich in der Gegenwartskunst zunehmend Formen des Pädagogischen etablieren, die von der Kunsttheorie unter dem Stichwort "Kunst als Dienstleistung" zusammen gefasst werden, wird in der Kunstpädagogik jedoch kaum beachtet. Was aber bedeutet diese Entwicklung in der Gegenwartskunst für die Kunstpädagogik? Im Blickpunkt der systemtheoretisch orientierten Argumentation steht, wie das Phänomen der Entgrenzung zwischen Kunst und Pädagogik aus kunstpädagogischer Sicht einzuordnen ist. Ein gestärktes Selbstverständnis für die Kunstpädagogik wird hieraus abgeleitet.
( Georg Peez )
eingetragen 25. September 2000
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Peez, Georg: Kunstpädagogik im teilhabenden Kontext
Das vom Erziehungswissenschaftler Dieter Lenzen Anfang der Neunzigerjahre in die bildungstheoretische Diskussion eingebrachte Verständnis einer "pädagogischen Teilhabe" oder "Methexis" wird vorgestellt, kritisch diskutiert und auf kunstpädagogische Handlungsfelder übertragen. "Methexis" gründet auf "Selbstbildung" und erteilt linear auf Ziele hin angelegten erzieherischen Ansprüchen eine Absage.
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